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Ambrosiasamen im Vogelfutter

Um den Eintrag von Ambrosia-Samen durch Vogelfutter zu verringern, hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zusammen mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein Merkblatt herausgeben. Dieses Merkblatt zeigt den Futtermittelherstellern Möglichkeiten auf, potentielle Einträge für Samen von Ambrosia artemisiifolia L. bei der Herstellung von bestimmten Futtermitteln zu erkennen und zu minimieren.
Das Ministerium empfiehlt, einen Richtwert von 35 Samen pro Kilogramm Futter einzuhalten.

Futtermittelhersteller werden gebeten, die im Rahmen ihrer Eigenkontrollen ermittelten Befunde zum Verunreinigungsgrad von Futtermitteln mit Ambrosia-Samen dem BVL mitzuteilen.
Auch die amtlichen Futtermittelkontrollen führen jährlich Untersuchungen von Vogelfutterproben durch. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat dazu 2009 17 Proben analysiert. Vier davon enthielten Ambrosia, drei wiederum mit Gehalten von über 35 Samen pro Kilogramm, dem empfohlenen Richtwert.

Der mit Abstand höchste Anteil weit über diesem Wert fand sich ausgerechnet in dem (einzigen) Produkt, das mit "Ambrosia kontrolliert" warb.
Dass der Verbraucher leider nicht auf Vogelfutter vertrauen kann, welches als "Ambrosia kontrolliert" ausgelobt wird, berichtete auch die Zeitschrift ÖKOTEST in ihrer Januar-Ausgabe 2010.

Weitere Informationen

  • Ergebnisse der amtlichen Vogelfutteruntersuchungen aus 2009 und 2010
  • Merkblatt für Futtermittelhersteller
Letzte Aktualisierung: 04.02.2016

Ambrosiasamen im Vogelfutter



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