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Oberflächengewässergüte

im Bild links oben: Alte Oder, rechts oben und links unten: Parsteiner See und rechts unten: Sacrow-Paretzer Kanal © LfU

Das Gewässernetz des Landes Brandenburg umfasst etwa 33.000 Kilometer Fließgewässer und 3.000 Seen. Durch die Nutzungsansprüche des Menschen wurden viele Gewässer eingedeicht, aufgestaut, in ihrem Lauf verändert und sie sind auch aktuell teils übermäßigen Stoffeinträgen ausgesetzt. Dadurch kann eine deutliche Belastung für diese Oberflächengewässer entstehen. Als Landesbehörde haben das Landesamt für Umwelt (LfU) und die zuständigen Behörden für einen Ausgleich zwischen Nutzungsanforderungen und den Erfordernissen zum Erhalt der natürlichen Ressourcen Sorge zu tragen. Das LfU hat sicherzustellen, dass die Qualität der Gewässer nach geltendem Wasserrecht im Einklang mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) den hohen Anforderungen an die Gewässergüte genügt. Darüber hinaus werden auch die verschiedenen Nutzungsansprüche des Menschen berücksichtigt, z.B. als Badegewässer oder zur Trinkwasserversorgung. Als Ziel sieht die WRRL die Erreichung eines guten chemischen und ökologischen Zustands bis spätestens 2027 vor. Gleichzeitig ist die Verschlechterung eines bereits erreichten Zustands zu verhindern. Um dies zu überprüfen, werden die an die EU-Kommission zu berichtenden Brandenburger Oberflächenwasserkörper regelmäßig auf Basis kontinuierlicher Untersuchungen an definierten Messstellen bewertet.

Gewässerüberwachung (Monitoring)

© LfU, W14In einem Programm zur landesweiten Überwachung der Oberflächengewässer erfolgt die Kontrolle der Gewässergüte. Entsprechend den Erfordernissen der jeweiligen Messstelle werden die unterschiedlichen biologischen und physikalisch-chemischen Parameter beprobt und vor-Ort oder im Landeslabor ausgewertet … ausführlich

 
 

Gewässerzustandsbewertung

© LfU, W14Die Ergebnisse der Gewässerüberwachung werden regelmäßig ausgewertet und der Zustand der Wasserkörper nach gesetzlich vorgegebenen Kriterien bewertet und klassifiziert. Eine Typisierung der Wasserkörper ist wichtig, um den aktuellen mit dem Ziel-Zustand vergleichen zu können. … ausführlich

 
 

Gewässerbelastungen

© J.BerlinDurch Belastungen mit Schadstoffen, aber auch durch erhöhte Einträge von Nährstoffen, kann die Gewässergüte nachhaltig beeinträchtigt werden. Um eine Reduzierung dieser Belastungen zu erreichen ist es notwendig, die Eintragsquellen im Rahmen der Gewässerüberwachung zu identifizieren. … ausführlich

Letzte Aktualisierung: 02.11.2016

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Landesamt für Umwelt
Abteilung Wasserwirtschaft 1
Referat W14 - Oberflächengewässergüte
Tel.: 033201/442-296
Fax: 033201/442-662
E-Mail: W14